by Fenrir
17. März 2009 11:38
by Fenrir
11. Februar 2009 16:59
Neben einem gewissen Maß an Faulheit war auch ein weiterer Faktor für die geringe Aktivität in diesem blog in letzter Zeit verantwortlich.
Meine Zeit und Energie ist in ein Projekt gewandert was mir sehr am Herzen liegt:
www.wild-und-wuerzig.de
Dort werden Informationen rund um mein Hobby, die Kräutergärtnerei, geboten, sowie im Online-Shop ausgewählte Spezialitäten aus der Region Saar, Nahe, Hunsrück und Rheinhessen offeriert. Vieles was sonst nur auf Märkten erhältlich ist kann dort online bestellt werden.
Das Forum dort is derzeit noch extern, wird aber in den nächsten Wochen auch auf den Wild & Würzig Server umgezogen.
by Morgan
6. Februar 2009 13:36
Dies habe ich grade im Fernsehen gesehen und im I-Net gefunden:
www.foodwatch.de
Hier kann man nachlesen, was uns die Nahrungsmittelindustrie weismachen will - und was wirklich dran ist an Versprechen wie: So wertvoll wie ein kleines Steak.
Für alle, die es schon immer gewusst haben, aber bisher zu faul waren, aus ihrem Wissen auch Konsequenzen zu ziehen (wie ich *schäm* ) für alle, die sich erst neuerdings mit dem Thema gesunde Ernährung auseinander setzen und für alle, die den letzten Anstoß brauchen, um endlich konsequent naturbelassene Nahrungsmittel zu kaufen und sich ihre Leckereien selber zu machen - wer Rezepte braucht, wende sich vertrauensvoll an "den Fischer un sin Fruu", sprich: fenrir und Morgan).
by Morgan
28. Oktober 2008 09:30
Liebes Tagebuch,
heute gehts mir gar nicht gut. In der Tat, mir ist ein bisschen flau und obwohl ich weiß, dass ich auch diese Erfahrung demütig annehmen sollte, fällt es doch etwas schwerer als sonst, meine Lektion zu lernen. Ich lasse sie mir schon den ganzen Tag durch den Kopf gehen...
Dabei hat dieser Tag so schön begonnen. Es war herrliches Wetter und der Meister in seiner grenzenlosen Güte erlaubte uns, in Göttins freier Natur Heilpflanzen aufzusuchen um uns mit diesen vertraut zu machen. Er instruierte uns nur wenig, sondern trug uns auf, uns demütig den Pflanzen zu nähern, damit wir hören könnten was die Pflanzen-Devas uns zu sagen hätten.
In meinem Unglauben hielt ich es für eher abwegig, dass eine Gierschpflanze oder ähnliches zu mir sprechen würde, näherte mich aber demütig einer schönen Pflanze mit blauen Glockenblüten. Wie erstaunt und ehrfürchtig war ich, als ich die Stimme des Pflanzendeva vernahm:
"Ja, versuchs nur! Keine Angst! Du wirst sehen, es ist eine wunderbare Erfahrung! Nur zu! Stecks dir in den Mund! Ja!"
Bis ich merkte, dass ich nicht die Stimme der Pflanze hörte, sondern nur unseren Gesellen, der im Gebüsch nebenan mit der Thai-Praktikantin eine Runde Kundalini-Yoga schob, hatte ich schon ziemlich viel Eisenhut intus...
Jetzt muss ich leider aufhören. Der Notarzt meinte, ich soll das Laptop zuklappen. Vermutlich brauchen sie Platz für den Defibrillator.
P.S.: Was ist eigentlich Herzkarmaflimmern?
by Fenrir
27. Oktober 2008 10:02
Liebes Tagebuch,
seit ich meine Ausbildung in der Werkstatt für Esoteriker begonnen habe, habe ich schon viel gelernt. Schritt für Schritt nähere ich mich meinem vorläufigen Ziel - Esomane zu werden, bevor ich dann als Meister-Esoteriker praktisch unmittelbar vor der Erleuchtung stehen werde.
Heute durfte ich meinem Meister bei der Anfertigung eines spirituellen Geisterfängers assistieren, obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob in den DVDs des Meisters wirklich echte Geister gefangen sind. Als ich ihn darauf ansprach ob das Plasma in seinem Fernseher ektoplasmischen Ursprungs sei, bot er mir an seinen Schuh in mein Sakral-Chakra zu treten, dass mein drittes Auge glüht.
Ich wusste natürlich, dass es sich hierbei nur um einen Test meiner geistigen Reife handelte und war mir im Klaren, dass ich für eine spirituelle Erfahrung dieser Dimension noch nicht bereit war. Daher verbeugte ich mich nur demütig und wollte mich aus der Nähe des Meisters entfernen um über seine Worte zu meditieren. Dieses Maß an Reife schien den Meister jedoch so sehr gerührt zu haben, dass er mir die Erfahrung zuteil werden ließ, wie richtig ich mit meiner Einschätzung gelegen hatte.
Ich halte nun eine strenge Diät mit Haferschleim und Rhizinusöl, damit mein Meister möglichst bald seinen Schuh wieder zurückhaben kann.
PS: Ich hab noch eine Frage zum Karma: Wie Karma seinem Meister am Besten seine Dankbarkeit zeigen?
by fuechsje
31. August 2008 11:54
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Vermischtes
by Fenrir
18. Juni 2008 13:51
Ich bin zweifellos kein Jurist, aber da anscheinend viele das Problem haben, dass sie ihre Kinder mit Personen in Urlaub schicken wollen, die nicht erziehungsberechtigt sind (Onkel, Tante, Großeltern usw.) habe ich aus den zu findenden Informationen mal ein Formular erstellt welches die entsprechende Vollmacht erteilt.
Man sollte das ganze auf dem Amt beglaubigen lassen (kostet ca. 2 - 3 Euro) danach ist eigentlich alles geregelt. Das hier im OpenOffice oder im Word .doc Format angebotene Formular wurde in dieser Form von den Beamten gelobt, weshalb ich erwarte, dass es auch anderen dienlich sein könnte.
vollmacht.odt (12,76 kb) (Open Office Version)
vollmacht.doc (12,50 kb) (Word Version)
Wem es geholfen hat, der kann ja einen kurzen Kommentar hinterlassen, auch bezüglich eventueller Änderungswünsche.
by Fenrir
9. Juni 2008 14:52
Was soll ich sagen: Ich stehe auf die Bud
Spencer/Terence Hill Filme. Und auch in der tausendsten Wiederholung
kann ich mich immer noch über Vier Fäuste für ein Halleluja
kaputtlachen.
Ich bin halt leicht zu erheitern.
Aber diese Szene zu Anfang wo den Banditen die Bohnen geklaut werden hat mich experimentieren lassen.
Also nahm ich meinen kleinen Grill und eine große Eisenpfanne und probierte Bohnen mit Speck auf offener Flamme aus.
Ich goß etwas Olivenöl in die Pfanne und stellte diese auf den Grill.
Dann kippte ich reichlich Speckwürfel in die noch kalte Pfanne und wartete bis ich langsam was brutzeln hörte.
Ich rührte fleißig, um den Speck auszulassen und langsam zu rösten.
Kurz bevor ich die gewünschte Krossheit erreicht hatte fügte ich
grob gewürfelte Zwiebeln und Knoblauchscheiben hinzu, die ich leicht
anschwitzte.
Dann fügte ich Kidneybohnen und große, weiße Bohnen hinzu.
Letztere schwammen bereits in einer Tomatensoße wodurch ausreichend Flüssigkeit hinzukam.
Was dann während des nun folgenden Köchelns verschwand wurde immer
wieder mit Weizenbier aufgefüllt, welches ich zufällig grad zur Hand hatte.
Nach Gefühl / Geschmack ergänzte ich Salz/Pfeffer/Chili und
wartete ansonsten einfach nur ab bis ich den Eindruck hatte, dass die
Stärke aus den Bohnen die zugefügte Flüssigkeit ordentlich angedickt
hatte.
Wichtig erscheint mir den Biernachschub während des Wartens sicherzustellen.
Zum Schluss sah das Ganze so aus:
Dazu empfehle ich kühles Bier.
PS: Das ganze war wirklich sehr lecker, es sättigt aber auch ziemlich.
by Fenrir
9. Juni 2008 12:22
Diese Aussicht hatte man von einem wirklich gut organisierten, sehr gelungenen Markt aus.
by Fenrir
14. Mai 2008 09:31
Wenn man dieser Tage so durch sein Internet blättert wird man von allerlei Meldungen aus Myanmar erschlagen, die auf das Elend der Bevölkerung nach dem Zyklon Nargis aufmerksam machen.
Man erfährt, dass die Militärführung des Landes zwar Hilfsgüter aber keine Helfer ins Land lassen will und, dass entlegene Gebiete praktisch immer noch keine Versorgung erhalten haben. Darüber hinaus gibt es allerlei Berichte wonach verdorbene Lebensmittel verteilt worden seien und ausländische Hilfslieferungen als Spenden hochrangiger Generäle ausgegeben würden. Es ist die Rede von Seuchen und verwesenden Tier- und Menschenkadavern, von Tod und Elend - kurzum: So schlimm wie es nur kommen kann.
Natürlich ist verständlich, dass man den Betroffenen helfen möchte und so haben auch viele Staaten und internationale Verbände ihre Unterstützung angeboten, sehen sich aber nun mit der Sturheit der burmesischen Militärs konfontiert, die selbst nicht unmittelbar zu leiden haben und im wesentlichen das tun was sie seit ihrer Machtergreifung getan haben: An sich selber denken und ihre Macht erhalten und ausbauen. Folglich geschieht mit Hilfslieferungen das was man schon erwarten konnte: Alles was nützlich erscheint wird abgegriffen und landet nur zum kleinsten Teil bei denen die es bitter nötig hätten.
Die Folge: Die Machtposition der Junta wird gestärkt und die Notlage der Bevölkerung nicht gelindert. Ich bin ja ein großer Freund der Ironie und ihres fiesen Verwandten dem Zynismus, aber dass man mit Hilfslieferungen die Situation bedürftiger Menschen noch weiter steigert ist an Perversion nur schwer zu überbieten.
Ich muss gestehen, ich weiß selber nicht wie man hier sinnvoll vorgehen kann, aber den Diebstahl und Misbrauch der Hilfsgüter zuzulassen, damit ein Bruchteil sein eigentliches Ziel erreicht halte ich für falsch. Ob die diversen Helfer in der Region wohl langsam Mehr daran denken jemanden zu ermorden als jemandem zu helfen? Verstehen könnte ich's, was an sich schon seltsam genug ist.